#10 Wie Dein Wille Deine Medialität blockiert
Shownotes
Ungeduld, Erwartung und der Wunsch, endlich „anzukommen“ – genau das begegnet uns immer wieder, wenn Menschen beginnen, ihre mediale Wahrnehmung zu entwickeln. Der Wunsch nach Kontakt zur geistigen Welt ist da, das Training läuft, und trotzdem fühlt es sich oft so an, als würde nichts passieren.
Wir dürfen erkennen: Medialität ist keine Fähigkeit, die sich allein durch Anstrengung verfeinern lässt. Die Weiterentwicklung geschieht im Feld zwischen Konsistenz, innerer Haltung, Reife, Beziehung und einem Timing, das sich nicht kontrollieren lässt.
Der eigene Wille kann dabei gleichzeitig Motor und Hindernis sein. Zwar lässt Dich Dein Wille am Ball bleiben. Doch sobald Erwartung, Druck oder ein klares „Ich will das aber jetzt“ dominieren, wird es schwierig, in die notwendige Hingabe zu kommen. Und genau diese Hingabe – inklusive Kontrollabgabe – ist ein wesentlicher Bestandteil des Weges.
Denn es geht nicht nur darum, Techniken zu lernen oder Hellsinne zu trainieren. Es geht darum, das eigene „Gefäß“ zu verstehen: die eigene Haltung zum Leben, zum Tod, zur geistigen Welt und zur eigenen Entwicklung.
Dabei wird deutlich: Medialität ist keine Einbahnstraße. Sie ist Beziehung. Ein gegenseitiges Ja.
Und oft zeigt sich erst im Rückblick, warum bestimmte Dinge genau dann passieren, wenn sie passieren – und nicht früher.
Diese Episode ist eine Einladung, den eigenen Weg bewusster zu genießen und zu erleben und weniger zu erzwingen.
Viel Spaß beim Zuhören! 🎧
Von Herzen 🫶
Arzu & Steffi
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